Neue Website oder die alte aufpolieren?
Kurz gesagt
Aufpolieren reicht, wenn die Technik trägt, die Seite am Handy gut läuft und du sie selbst pflegen kannst. Dann sind nur Texte und Fotos alt. Neu bauen lohnt, wenn die Seite am Handy streikt oder nur ein Fremder sie ändern kann. Der Schnelltest unten zeigt dir in wenigen Minuten, wo deine Seite steht.

Der Schnelltest: sechs Fragen am Handy
Öffne deine Website am Handy, am besten im Mobilfunknetz und nicht im WLAN, und geh die Fragen durch. Je öfter du bei „Nein“ landest, desto eher lohnt der Neubau.
Faustregel, kein Messwert: Ein einzelnes „Nein“ lässt sich meist beheben. Mehrere „Nein“ deuten darauf hin, dass die Basis nicht mehr trägt.
Woran du erkennst, dass deine Seite Anfragen kostet
Eine Seite kann online sein und trotzdem nichts bringen. Diese Zeichen sprechen dafür, dass Besucher abspringen, bevor sie anrufen:
Trifft mehr als ein Punkt zu, kostet die Seite dich vermutlich Anfragen. Wie viele, kann dir niemand seriös sagen. Das hängt von Gewerk, Ort und Wettbewerb ab.
Aufpolieren oder neu bauen: der Vergleich
| Kriterium | Aufpolieren reicht | Neu bauen lohnt |
|---|---|---|
| Handy | Die Seite passt sich dem Bildschirm an, Text ist lesbar, die Nummer antippbar. | Die Seite ist für große Bildschirme gebaut und lässt sich nicht anpassen. |
| Pflege | Du oder dein Team ändert Texte und Fotos selbst. | Jede Änderung braucht einen Dritten. |
| Technik | Der Hersteller liefert noch Sicherheits-Updates. | Die Technik ist veraltet, Updates gibt es nicht mehr. |
| Aufbau | Kunden finden Leistungen und Kontakt auf Anhieb. | Die Struktur ist durcheinander, wichtige Dinge sind versteckt. |
| Inhalte | Nur Texte und Fotos sind alt. | Inhalte und Aufbau sind überholt. |
| Aufwand | Meist kleiner als ein Neubau. | Am Anfang mehr Arbeit, dafür eine saubere Basis. |
Wann Aufpolieren reicht
Wenn die Seite am Handy sauber läuft, sich ohne fremde Hilfe pflegen lässt und nur Inhalte veraltet sind, reichen oft neue Fotos, aktualisierte Texte und eine klarere Startseite. Das geht schneller als ein Neubau.

- Neue Fotos von deiner heutigen Arbeit statt alter Aufnahmen
- Ein Satz ganz oben, der sagt, was du machst und wo
- Telefonnummer als Knopf, der am Handy sofort anruft
- Aktuelle Leistungen, Öffnungszeiten und Ansprechpartner
- Veraltetes raus: Zähler, Gästebuch, tote Seiten, „Seite im Aufbau“
Wann Neubauen sinnvoller ist

- Die Seite ist nicht für Handys gebaut und lässt sich nicht umbauen.
- Jede Änderung kostet dich Zeit oder Geld, weil nur ein Dritter ran kann.
- Die Technik ist veraltet und der Hersteller liefert keine Sicherheits-Updates mehr.
- Die Struktur stimmt nicht: Kunden finden Leistungen und Kontakt nicht auf Anhieb.
Meistens kommt beides zusammen. Dann baust du am Ende doppelt, wenn du erst aufpolierst und später doch neu baust.
Häufige Fehler beim Umbau
- Erst aufpolieren, dann doch neu bauen. Dann zahlst du zweimal.
- Das alte Design eins zu eins nachbauen. Der Aufwand ist neu, das Ergebnis bleibt alt.
- Alles mitnehmen, was je auf der Seite stand. Sortier Überholtes aus, bevor es umzieht.
- Weiterleitungen vergessen. Adressen, die bei Google stehen, laufen sonst ins Leere.
- Die E-Mail vergessen. Prüf nach dem Umzug, ob Mails noch ankommen und rausgehen.
- Die neue Seite nur am Rechner ansehen. Teste sie am Handy.
Wer den Umbau zum ersten Mal macht, sollte vorher die Kosten kennen. Die stehen im Ratgeber zu den Kosten, mit Rechenweg und Fragen für das Anbietergespräch.
Was beim Wechsel nicht verloren gehen darf

Wie wir es machen
Wir schauen uns deine alte Seite an und bauen den Entwurf der neuen. Den siehst du, bevor du zahlst, und gefällt er dir nicht, war es das. Was das kostet, steht im Ratgeber zu den Kosten. Wenn du noch gar keine Seite hast, geht es auf Erste Website weiter.