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Gebaut mit Hammer und zu viel Kaffee.

Was kostet eine Website für Handwerker?

THORWORKS · Stand · 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Eine Website kostet zweimal: einmal für den Aufbau und danach jeden Monat für Domain, Hosting und Pflege. Rechne deshalb immer das erste Jahr zusammen. Bei THORWORKS steht der Festpreis vor deinem Ja: Geselle 999 €, Polier 1.500 €, Meister 3.999 €, jeweils netto, plus 79 € im Monat.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Eine Website besteht aus mehr als dem, was man sieht. Diese Posten stecken in jedem Angebot, auch wenn sie nicht überall einzeln aufgeführt sind. Wer sie kennt, vergleicht Angebote fairer.

Hobel, Stechbeitel, Stahllineal und weiteres Handwerkzeug liegen von oben fotografiert auf einer zerkratzten, dunklen Werkbank.
Foto: cottonbro studio, Pexels
  • Aufbau: Konzept, Gestaltung, Texte, Fotos und Technik
  • Domain: deine Adresse im Netz, zum Beispiel dein-betrieb.de
  • Hosting: der Server, auf dem die Seite liegt, samt Sicherheitszertifikat
  • Pflege: Updates, Sicherheit und kleine Änderungen
  • Google-Eintrag: damit du bei der Suche in deiner Region auftauchst

Das sind keine Extras, sondern Pflichtposten: Ohne Domain keine Adresse, ohne Hosting keine Seite. Frag bei jedem Angebot, welche davon im Preis stecken und welche nicht.

Vier Wege zur Website im Vergleich

Jeder Weg hat andere Stärken. Welcher passt, hängt davon ab, wie viel Zeit du hast und wie viel Verantwortung du abgeben willst. Die Tabelle zeigt, worauf du bei jedem Weg achten musst.

Vier Wege im Vergleich
WegDein AufwandWie klar ist der Preis?Worauf du achten musst
Baukasten selbst bauenHoch: Aufbau, Texte, Fotos und Technik machst du selbst.Meist übersichtlich, dafür kostet es deine Zeit.Ob die Seite am Handy gut aussieht und ob du in einem halben Jahr noch Lust hast, sie zu pflegen.
FreelancerMittel: Du lieferst Inhalte und gibst Rückmeldung.Je nach Abmachung Festpreis oder Stundensatz.Du hängst an einer Person. Klär, was bei Urlaub, Krankheit oder Kündigung passiert.
AgenturGering bis mittel, je nach Projekt.Häufig nach Aufwand, dann kann der Endpreis offen bleiben.Schriftlich festhalten, was im Preis steckt und was spätere Änderungen kosten.
Festpreis-PaketGering: Du lieferst Firmendaten und sagst Ja oder Nein.Steht vor der Zusage fest. Der Umfang ist dafür begrenzt.Ob der Umfang zu deinem Betrieb passt und was die laufende Gebühr abdeckt.
Allgemeine Einordnung ohne Marktzahlen. Einzelne Anbieter können davon abweichen.

So rechnest du das erste Jahr ehrlich

Ein Angebot sieht nur dann günstig aus, wenn du den Aufbau allein anschaust. Rechne deshalb in vier Zeilen. Als Beispiel nehmen wir die Preise von THORWORKS, weil wir sie kennen und sie hier jederzeit nachprüfbar sind.

Gelbes Maßband liegt ausgezogen auf einem dunklen Holzboden, Nahaufnahme mit unscharfem Hintergrund.
Foto: Erik Mclean, Pexels
  1. Aufbau: der einmalige Festpreis. Beim Polier sind das 1.500 €.
  2. Laufend: die Monatsgebühr mal zwölf. Bei 79 € im Monat sind das 948 € im Jahr.
  3. Erstes Jahr: Aufbau plus laufend, also 1.500 € + 948 € = 2.448 €.
  4. Ab dem zweiten Jahr: nur noch das Laufende, hier 948 € im Jahr.
  5. Bei jedem anderen Angebot füllst du dieselben vier Zeilen aus. Fehlt eine Zahl, ist das deine erste Rückfrage.
Das erste Jahr bei THORWORKS, alle Beträge netto
PaketEinmalig12 × GrundgebührErstes Jahr gesamt
Geselle999 €948 €1.947 €
Polier1.500 €948 €2.448 €
Meister3.999 €948 €4.947 €
Ab dem zweiten Jahr zahlst du nur das Laufende: 948 € im Jahr mit Grundgebühr oder 1.800 € im Jahr mit Rundum-sorglos statt der Grundgebühr.

Kosten, die man oft übersieht

  • Der Stundensatz für spätere Änderungen. Wer jede Telefonnummer nach Stunden bezahlt, merkt es erst bei der ersten Rechnung.
  • Texte und Fotos: Wer liefert sie, und was kostet es, wenn der Anbieter es übernimmt?
  • Der Preis nach dem ersten Jahr, wenn ein Einführungspreis für Domain oder Hosting ausläuft.
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist. Eine niedrige Monatsgebühr hilft wenig, wenn du lange daran hängst.
  • Zusatzfunktionen wie Galerie, Kalender oder Notdienst-Knopf, die manchmal extra berechnet werden.
  • Der Wechsel: Wem gehören Domain und Inhalte, wenn du den Anbieter verlässt?

Häufige Fehler beim Website-Kauf

  • Nur den Aufbau vergleichen. Zwei Angebote mit gleichem Startpreis können im zweiten Jahr weit auseinanderliegen.
  • Zusagen, ohne etwas gesehen zu haben. Ohne Entwurf kaufst du die Katze im Sack.
  • Die Domain auf den Anbieter laufen lassen. Dann hängt deine Adresse an seiner Laune.
  • „Texte und Fotos schicke ich später“. Und schon steht wieder „Seite im Aufbau“ da, wie 2009.
  • Den Entwurf nur am Rechner ansehen. Probier ihn am Handy aus, mit dem Daumen, so wie deine Kunden.
  • Das Kleingedruckte überspringen: Laufzeit, Kündigung, Preis nach dem ersten Jahr.

Du hast schon eine Seite und fragst dich, ob sich der Neubau lohnt? Das klärt der Ratgeber zur alten Seite mit einem Schnelltest.

Was du vor dem Gespräch mit einem Anbieter klären solltest

Je besser du vorbereitet bist, desto genauer fällt das Angebot aus. Das meiste davon weißt du längst, du musst es nur einmal aufschreiben.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit Skizzen und ein Laptop auf einer Werkbank, eine Hand hält einen Bleistift.
Foto: Tima Miroshnichenko, Pexels

Diese Fragen stellst du jedem Anbieter

Wer auf diese Fragen keine klare Antwort gibt, hat meistens keine.

So rechnet THORWORKS

Der Entwurf kostet nichts. Du siehst ihn, bevor du zahlst, und sagst Ja oder Nein. Erst ab deinem Ja gilt der Festpreis. Zwei Korrekturrunden, Domain und Google-Eintrag sind in jedem Paket enthalten. Die Preise sind Festpreise für Unternehmen, gelten einmalig und netto, ohne Regiestunden.

  • Geselle, 999 €: eine Seite mit allem Wichtigen.
  • Polier, 1.500 €: bis zu fünf Unterseiten, dazu Leistungen und Referenzen.
  • Meister, 3.999 €: bis zu zwölf Unterseiten, dazu eine Gewerk-Funktion wie Notdienst oder Galerie und Stellenanzeigen.
  • Monatlich: Grundgebühr 79 € / Monat (Hosting, Domain, SSL, Updates, Sicherheit und Impressum-Pflege). Optional Rundum-sorglos 150 € / Monat.

Alle Pakete im Überblick findest du bei den Preisen auf der Startseite.

Lohnt sich das? Rechne gegen einen Auftrag

Eine Website bringt dir nur etwas, wenn Kunden dich finden und anrufen. Rechne deshalb nicht Kosten gegen Kosten, sondern gegen einen Auftrag.

  1. Schreib auf, was dir ein durchschnittlicher Auftrag nach Abzug von Material und Lohn übrig lässt. Das ist deine Zahl, nicht unsere.
  2. Teile die Kosten des ersten Jahres durch diese Zahl. Das Ergebnis ist die Zahl der zusätzlichen Aufträge, die die Seite im ersten Jahr bringen müsste, damit sie sich bezahlt macht.
  3. Rechenbeispiel mit einer frei gewählten Zahl, keine Marktangabe: Bleiben dir pro Auftrag 1.000 €, dann ist 2.448 € geteilt durch 1.000 € gleich 2,45. Also tragen 3 zusätzliche Aufträge im ersten Jahr den Polier. Setz deine echte Zahl ein.
  4. Ab dem zweiten Jahr rechnest du nur noch mit dem Laufenden. Dann braucht die Seite deutlich weniger, um sich zu tragen.

Ob die Seite diese Aufträge bringt, hängt von Gewerk, Region und Wettbewerb ab. Eine bestimmte Platzierung bei Google kann dir niemand garantieren, auch wir nicht. Gute Voraussetzungen schafft eine Seite, die am Handy schnell lädt, Leistungen und Einzugsgebiet nennt und einen Anrufknopf hat.

Wie das für dein Gewerk aussieht, zeigen zum Beispiel die Seiten für Maler, Elektriker, Dachdecker und SHK-Betriebe.

Dein nächster Schritt

Ohne Kosten anfangen: Nummer da lassen, Thorsten ruft an und baut dir den Entwurf. Den siehst du, bevor du was zahlst. Noch gar keine Seite? Dann ist die Seite „Erste Website“ dein kürzester Weg.

Die Seite für dein Gewerk

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